RedBlock – es geht weiter

So, Ölwanne abgeschraubt. Sieht doch ganz passabel aus. Der Motor hat ja auch noch nicht mal 200.000km gelaufen. So mancher Golf-Motor wäre jetzt in der Presse.

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Nun werde ich die Ölpumpe ausbauen.

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Die Pumpe reinige ich mit Diesel und einem Pinsel. Das geht ganz gut.

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Ölwanne standesgemäß lackiert. Zwei Schichten. Ich hoffe es hält lange.

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Dank meines Teilelieferanten habe ich alle nötigen Dichtungen für den Block vorrätig.

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Saubere Ölpumpe. Das Spiel der Pumpe ist ok. Also brauche ich sie nicht zu überholen. Neue Dichtung in den Übergängen der Ölleitung und die neue Ölwannendichtung.

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Deckel drauf. Klappe zu. Schrauben mit 11Nm festgezogen. Das reicht für heute.

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Ich brauche mehr Platz

Da haben wir den Salat. Das dicke Eisenschwein muss runter vom Anhänger. Also schon mal das Getriebe abgebaut. So wiegt der Block nicht mehr ganz so viel. Aber wie bewegen?

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Die alte rollbare Palette ist brüchig und für meinen Geschmack zu groß. Gut dass ich noch altes Holz in der Garage hab. Schnell ein paar Bolenstücke zurecht gesägt und einen neuen Rollwagen gebaut.

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Jetzt haben Ersatz-Motor und Getriebe Platz.

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Hilfe – Ein Lager wird aufgelöst

Neulich bekam ich einen Anruf von einem sehr guten Volvo-Freund: In Berlin wird eine private Volvo-Werkstatt aufgelöst. Unter anderem soll dort ein kompletter B23E mit Getriebe eingelagert sein. Eigentlich habe ich ja gar keinen Platz für solche „Spielchen“. Aber irgendwie hat es mich dann doch gejuckt. Also Sachen gepackt, Anhänger ran und Samstag früh auf die Bahn nach Berlin.

Dort angekommen, habe ich mir erstmal einen Überblick verschafft. Eine schöne Werkstatt, für privat sehr üppig ausgestattet. Auf der Bühne steht ein roter P1800. Dann dieser sehr seltene 240er Nilsson Pickup. Hiervon wurden nur ganz wenige gebaut und dieser war der einzige mit B23ET (also Turbo). Leider war der Zustand nicht mehr so toll. In der Ecke standen noch ein Buckel und eine Amazone. Ok – mich interessieren eher die Teile. Einige sind noch vom letzten Teileflohmarkt aufgebaut, doch die meisten sind im Keller.

Hier finde ich auch den Motor:

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B23E mit M46-Overdrive

Da mein Mitfahrer Lars einen 240 mit B230F besitzt, haben wir noch schnell einen weiteren Ersatzmotor aufgeladen.

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Nachdem wir den ganzen Tag dort verbracht haben, wurde noch gemeinsam gegrillt und mit den Leuten vor Ort Benzingespräche geführt und dann wieder zurück auf die Bahn nach Hause.

 

 

Red Block – Der Name ist Programm

Bevor ich mich den nächsten Karosseriearbeiten widme, musste ich mal was fürs Auge machen. Also den B23 Block schön gereinigt und entrostet. Dann ging es los. 2x je Seite mit „Motor Färg röd“ lackiert. Auch den Krümmer habe ich mit hitzefester Farbe bearbeitet. Bin gespannt, wie lange das hält.

Vorher:

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Nachher:

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Cleaning Job

Jetzt habe ich Platz genug um mich mit der rotierenden Drahtbürste im Motorraum auszutoben. Zuerst habe ich die Wärmeschutzmatten mit dem Heißluftfön und Spachtel vom Blech getrennt. Dann den Motorraum mit Nitroverdünnung und Silikonentferner gereinigt.

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Nun ging es los mit der Flex. Durchrostungen gibt es nicht. Lediglich einige Rostflecken müssen aufs blacke Blech entfert werden. Danach mit Brantho Korrux grundieren, damit sich kein neuer Rost bildet.

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Es geht voran. Den B23E weiter gestrippt.

Nachdem ich das Getriebe abgebaut habe, konnte ich den Motor an den Motorständer schrauben. Dann habe ich sämtliche Anbauten demontiert: Schläuche, Rohrleitungen, Lichtmaschine, Halter, und Krümmer. Gottseidank hab ich zeitgleich eine Lieferung von 700 Tüten mit Clipverschluss bekommen. Alle Schrauben und Kleinteile werden eingetütet und beschriftet. Ich will das Puzzle ja auch wieder zusammenbekommen.10421493_1180884031937301_7960425394514365546_n 11393226_1180884051937299_7940054850402284014_n

Jetzt geht an die grobe Reinigung. Der Red-Block soll ja noch schick werden

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Schon nicht schlecht oder?

Erste Vorbereitungen für den Motorausbau beim GLT

Mein GLT hat einen B23E Motor. Äusserlich sieht der erstmal echt fies aus. Naja nach 30 Jahren… aber keine 200.000km gelaufen. Auf geht’s: Mengenteiler ausbauen

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Hab mal wieder was geschafft: Mengenteiler geborgen. Über 10 Schläuche – da soll einer den Überblick behalten

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Um den Mengenteiler zu konservieren, habe ich ihn erstmal mit eine Kraftstoffpumpe und Super Plus gespült. Danach hab ich ihn in Petroleum eingelegt. So kann er die nächsten Monate lagern, ohne dass er Korrosionsschäden erleidet.

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