Das Radlager muss neu

Nun ist mir in Kurvenfahrten aufgefallen, dass der 9er Geräusche an der Hinterachse macht. Aufgebockt hat sich meine Vermutung bestätigt: Das Radlager. Also von meinem Lieblingsteilehändler gleich bestellt.

Hinten rechts das Rad demontiert, Bremstrommel herunter, Bremsteile abgebaut und das Sicherungsblech für die Steckachse gelöst. Dann habe ich das Hinterad provisorisch wieder montiert, eimal kräftig gezogen und zack, das ist sie:

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Das alte Radlager habe ich mit der Flex und einer ganz feinen Trennscheibe vorsichtig zerschnitten. Ohne Presswerkzeug bekommt man das Lager leider nicht runter. Ging aber gut.

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Das neue Lage habe ich dann in einem Topf mit Öl auf Temperatur gebracht. Für die Nicht-Metallbauer: Stahl dehnt sich mit Wärme aus und hat dann einen leicht größeren Innendurchmesser als die Steckachse aussen. Dann schnell aus dem Topf, richtige Richtung des Lagers prüfen und über die Achse werfen. Mit einem Rohr habe ich dann den letzten Millimeter zum Anschlag gebracht. Es gibt nur einen Versuch – und der muss sitzen.

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